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Zwei Wissenschaftler in Laborkitteln untersuchen und diskutieren einen Satelliten in einer großen Industrieanlage, umgeben von heller Beleuchtung und Geräten, auf denen Sonnenkollektoren und eine große Schüssel zu sehen sind.
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Das neue ISTQB Advanced Level Test Automation Engineer 2.0 Seminar

ISTQB CTAL Test Automation Engineer 2.0 – Was erwartet mich im Kurs?

Seit Dezember 2025 ist der ISTQB Certified Tester Advanced Level Test Automation Engineer (CTAL-TAE) offiziell in der Version 2.0 verfügbar. Grund genug, einen genaueren Blick darauf zu werfen, was Teilnehmende in diesem Kurs eigentlich erwartet – und warum die neue Version besonders spannend ist.

Der erste konzeptionelle Blick auf Testautomatisierung

Als 2016 die erste Version des Syllabus veröffentlicht wurde, war das ein wichtiger Meilenstein: Zum ersten Mal gab es eine Zertifizierung, die sich nicht nur mit konkreten Tools oder Programmiersprachen beschäftigte, sondern Testautomatisierung aus einer konzeptionellen Perspektive betrachtete.

Technische Trainings und herstellerspezifische Zertifikate existierten damals bereits für nahezu jedes Automatisierungswerkzeug. Doch die Frage, wie man Testautomatisierung ganzheitlich plant, strukturiert und nachhaltig aufbaut, stand erstmals im Mittelpunkt.

Die generic Test Automation Architecture als Herzstück

Kern des Kurses war und ist die sogenannte generic Test Automation Architecture. Wer dieses Modell verstanden hat, erhält ein praxisnahes Framework, um Testautomatisierungslösungen strukturiert zu planen und umzusetzen.

Gerade in Beratungs- und Projektkontexten hilft dieser Ansatz dabei,

  • komplexe Testlandschaften übersichtlich darzustellen,
  • Komponenten sauber voneinander zu trennen,
  • Risiken frühzeitig zu erkennen und
  • beim Aufbau einer Lösung keine wesentlichen Aspekte zu übersehen.

 

Rund um diese Architektur behandelt der Kurs außerdem Themen wie:

  • Design und Implementierung von Testautomatisierung,
  • Risikomanagement,
  • Validierung der Lösung,
  • Reporting und Metriken sowie
  • kontinuierliche Verbesserung der Automatisierung.

 

Dabei werden unterschiedliche Herangehensweisen und Lösungsstrategien diskutiert – immer mit starkem Praxisbezug.

Was sich mit Version 2.0 verändert hat

Und was fehlte lange Zeit? Ganz klar: die CI/CD-Pipeline.

Mit der Version 2.0 des Syllabus wurde dieser zentrale Aspekt moderner Softwareentwicklung endlich umfassend integriert. Themen wie Continuous Integration, Continuous Delivery und Konfigurationsmanagement sind nun fester Bestandteil des Lehrplans.

Gleichzeitig wurde der Syllabus an einigen Stellen vereinfacht und modernisiert. Besonders die Darstellung der generic Test Automation Architecture wurde kompakter und verständlicher gestaltet.

Ein weiterer wichtiger Unterschied: Der Fokus liegt heute deutlich stärker auf der technischen Projektarbeit rund um Testautomatisierung.

Themen wie:

  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen,
  • organisatorische Einführung oder
  • strategische Argumentation für Testautomatisierung

 

wurden dagegen in die neue Zertifizierung Certified Tester Test Automation Strategy ausgelagert.

Muss ich programmieren können?

Die gute Nachricht zum Schluss: Nein.

Auch mit Version 2.0 bleibt der CTAL TAE ein konzeptioneller Kurs. Technisches Verständnis und Interesse an Testautomatisierung sind hilfreich – tiefgehende Programmierkenntnisse werden jedoch weiterhin nicht vorausgesetzt.

Der Kurs richtet sich damit ideal an Testmanager:innen, Testautomatisierer:innen, QA Engineers und alle, die moderne Testautomatisierung professionell verstehen und strukturieren möchten.

Buchen Sie jetzt  Ihren ISTQB Advanced Level Test Automation Engineer Kurs

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